Mittwoch, Februar 07, 2007

HH Antonius Bolte (1890 - 1952)

HH Pfarrer Anton Bolte (1890-1952)HH Pfarrer Anton Bolte (1890-1952)
HH Antonius Bolte war von 1925 bis 1952 Pfarrer und Wallfahrtspriester in Egg bei Zürich

Wallfahrtskirche St. Antonius, Egg bei Zürich, auch genannt "Klein Padua"

Sankt Antonius, Egg bei Zürich
St. Antonius voll Vertrauen
Wir auf deine Hilfe bauen,
Gib, dass durch deine Wundermacht
Uns Heil und Rettung wird gebracht!

Segensgruss aus "Klein Padua", Wallfahrts-Kirche "St. Antonius" in Egg (Zürich)

Pater Anton Ebnöther, Priester der Missionsgesellschaft Bethlehem

Am 20. November 1947 von Kommunisten in der Mandschurei hingerichtet.

P. Anton Ebnöther wurde am 18. Mai 1909 in Altstätten (Kanton St. Gallen) geboren. Nach Vollendung seiner Gymnasialstudien in Immensee trat er am 16. September 1930 in die Missionsgesellschaft Bethlehem ein und studierte am Seminar der Gesellschaft Philosophie und Theologie. Am 21. März 1937 in Immensee zum Priester geweiht, feierte er an Ostern in seiner Heimatpfarrei Altstätten die hl. Primiz. Am 13. September 1937 reiste er via Sibirien in die Mission von Tsitsikar. Nach Erlernung der chinesischen Sprache in Tschuäntaudse wirkte er zwei Jahre in Junghotun und Talai. Dann erhielt er Auftrag, auch noch die koreanische Sprache zu erlernen, um die nördlichste Station, Teetu, zu übernehmen, wo sich auch eine Koreaner Kolonie befand. Auf dieser entlegendsten und einsamsten Station harrte er acht volle Jahre aus. Oft war er durch Strapazen aller Art und Räubergefahren dem Tode nahe. Aber immer blieb er voll Frohmut und Einfalt, die ihm manche Herzen erschloß. Am Allerheiligenfest 1947 wurd er von Kommunisten gefangen genommen und durch drei Wochen hindurch fast täglich verhört und geschlagen. Dabei rief er immer Maria an, gab aber keinen Schmerzenslaut von sich. Am 20. November wurde P. Anton Ebnöther zusammen mit dem koreanischen Christenvorsteher und zwei chinesischen Jungfrauen hingerichtet. Bevor er von sieben Kugeln getroffen zusammenbrach, blickte er seine Henker mitleidig an und erhob zum letztenmal in östlicher Richtung seine rechte Hand zum Segen. Der Leichnam blieb während Monaten unversehrt auf dem Richtplatze liegen; schließlich gelang es Christen, ihn zu bergen, und wieder Monate später konnte ihn ein Mitbruder kirchlich bestatten. Die Christen dieser Gemeinde und die Missionare sind überzeugt, daß sie in P. Anton Ebnöther einen Martyrer und mächtigen Fürbitter im Himmel besitzen.

Aus Briefen des Verstorbenen:

Seit einiger Zeit bin ich ordentlich vereinsamt und ist mir aller Verkehr mit meinen Mitbrüdern unmöglich gemacht. Selbst da heißt es "Ja" zu sagen zu allem. Denn wenn der Herrgott auch nicht selbst es so bestimmt hat, so weiß er doch genau darum und hat es nicht verhindert. Also will er, daß ich mich an dem Ort und unter eben diesen Verhältnissen zurecht finde. Das zu wissen genügt, um froh und mutig zu bleiben und ohne ängstliche Sorge in die Zukunft zu schauen. O was ist es doch Großes und Herrliches um unsern hl. Glauben! Wieviel Freude und wieviel Kraft kann man doch aus ihm schöpfen. Inmitten der Heiden staune und frage ich mich immer wieder: Woher habe ich die Gnade, womit habe ich's verdient?! Nein, verdient habe ich dies nie und durch nichts - verdient haben wir das alle nicht. O Gott, ich staune über Dein Erbarmen, Deine Güte! Es ist halt doch das größte Glück, katholisch zu sein. Die hl. Sakramente, welche Kraftquelle sind sie doch! Dann das hl. Meßopfer haben, unter dem Kreuze stehen, an dem sich unser Herr täglich seinem himmlischen Vater aufs neue für uns aufopfert! Nein, es gibt nichts Größeres, nichts Tröstlicheres!
Ich habe gefunden, was ich gesucht: "Abba - Vater!" Wie klingt es doch im Munde des nimmermüden Wandermissionars Jesus: "Meine Speise ist es, den Willen des Vaters zu tun!" "Vater, ich habe Dich verherrlicht..." "Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen." "Vater, in Deine Hände empfehle ich meine Seele..."
Sich als Kind dieses großen, guten, heiligen Vaters zu wissen... ihm Vater sagen zu dürfen, welch ein Glück in der Einsamkeit. Wenn innere Not drückt oder äußeres Leid, so ist es gewöhnlich sogleich überwunden, sobald meine Lippen das Wort "Vater" stammeln. Dieses Vatersagen habe ich erst in Bethlehm gelent, und darum ist mir Bethlehem so lieb.
Könnte ich hundertmal wählen, ich würde hundertmal in die Missionsgesellschaft Bethlehem eintreten.

Samstag, Februar 03, 2007

Plaids de Jesus alla beada Margreta Maria Alacoque

Das Heiligste Herz Jesu

Prend mira cheu, quei Cor, che ha carezau ils carstgauns aschi fetg!
(Plaids de Jesus alla beada Margreta Maria Alacoque)

Sinngemäße Übersetzung ins Deutsche:
Nimm und siehe, das Herz, das die Menschen so innig (so sehr) geliebt hat.
(Worte Jesu an die selige Margareta Maria Alacoque)

Der Text ist im rätoromanischen Idiom: "Sursilvan" (Vorderrheintal: Ilanz - Disentis) geschrieben.

Prend = nimm; mira cheu = schau hin; quei Cor = dieses Herz; che ha = das hat; carezau = geliebt; ils carstgauns = die Menschen; aschi = so; fetg = fest

Dienstag, Januar 30, 2007

Grono - Chiesa Parrocchiale - Miracolosa Madonna


Antica e miracolosa statua della Madonna. Opera in legno del secolo XVI.
N. 5005 Edizione Eredi Gilardoni - Lugano.

Sonntag, Januar 28, 2007

Klosterkirche St. Johann, Müstair (GR)


erbaut um 800 - bedeutende Karolingische Fresken und spätromanische Skulptur Karls des Großen - Foto Furter 7270 Davos

Dienstag, Januar 23, 2007

Der heilige Nikolaus von Flüe

Bruder Klaus genannt, ist der Landesvater der Schweiz. Er wurde 1417 geboren. Er lebte auf dem Flüeli als Vater von zehn Kindern, als hablicher Bauer und angesehener Richter. Gott aber drängte ihn, seine Familie und allen Besitz zu verlassen. Nach langem Ringen und Beten brachte er dieses ungewöhnliche Opfer mit Einwilligung seiner Frau Dorothea. In der nahen Ranftschlucht lebte er in Einsamkeit und Gottesfreundschaft bis zum Tode. Gott schenkte ihm viele innere Gnaden und erhielt ihn ohne Speise und Trank am Leben. Die heilige Eucharistie war seine einzige Nahrung. Dieses Wunderfasten machte ihn in ganz Europa bekannt. Pilger in großer Zahl holten bei ihm Rat und Hilfe. Er mühte sich besonders um den Frieden und rettete sein Volk vor dem Bürgerkrieg. Bruder Klaus starb am 21. März 1487. Sein Grab ist in der Pfarrkirche von Sachseln. 1947 wurde er von Pius XII. heilig gesprochen. Sein Fest wird am 25. September gefeiert.

Heiliger Bruder Klaus, erbitte uns den Frieden!

Bruder-Klausen-Bund, Sachseln