Samstag, Mai 30, 2015

Pfarrkirche in RÜTHI/SG: Verbunden mit dem Tränenwunder in der Wies/Obb.


Bild von Berty Resenterra-Sorg, 8586 Erlen
nach der Votivtafel um 1760


14. JUNI 1738 TRÄNENWUNDER IN DER WIES/Obb.

Die Pfarrkirche RÜTHI/St. Gallen, ist durch ihre Votivtafel vom "Geißelheiland" mit einer der schönsten Kirchen Bayerns verbunden. Am Sonntag, den 5. Juni 1988, wurde die 250. Wiederkehr des Tränenwunders in der "Wies" festlich gefeiert. Dieser weinende Heiland hat seine eigene Geschichte.

Im Jahre 1734 wurde für die Karfreitagsprozession des Stiftes Steingaden eine Statue des Geißelheilandes geschaffen, zusammengesetzt aus vorhandenen Figurenteilen. Sie geriet sehr realistisch und zeigt die Wunden des grausam gequälten Heilandes so peinlich genau und drastisch, dass selbst die Zeitgenossen das Bildnis als unerträglich empfanden und es nicht mehr ansehen mochten. So kam es auf den Dachboden des Klosterwirts in Steingaden. Er schenkte es seiner ihn darum bittenden Verwandten Maria Lory vom nahen Bauernhof "Wies". Am 4. Mai 1738 hält es Einzug im abgelegenen Haus. Und in der schlichten Bauernkammer beginnt die Verehrung, die dann bald im prachtvollen Kirchenraum der "Wies" bis auf den heutigen Tag nicht mehr abbrechen sollte. 

Bei dem Abendgebet vor dem Bildnis geschah es nun am Samstagabend, den 14. Juni 1738 - also vor 250 Jahren - dass die Bäuerin Tränen in den Augen des "Gegeißelten Heilandes" wahrnahm. Am Sonntagmorgen wiederholte sich das Seltsame. Von der kirchlichen Untersuchungskommission sagten dann die Bauersleute Johann und Maria Lory unter Eid aus, sie hätten beim Bildnis des "Gegeißelten" gesehen, dass Tränen, sie sagten "Zähren", wirklich aus den Augen über die Wangen und den Bart herabgeflossen sind. Auch die Tochter Magdalen sagte schwörend aus. "Ich habe solches Weinen gesehen." Abt Marianus, der Erbauer der Wallfahrskirche, schrieb an den bayrischen Kurfürsten, "dass sein Vorgänger Abt Hyazinth selbst in die Wies gegangen sei und diese Tränen ,mit einem Tüchlein aufgetrocknet habe."

Die beiden Äbte glaubten nicht nur an die Echtheit des Tränenwunders, sie gaben sogar - unter Aufwendung finanzieller Mittel bis fast zum Bankrott - alles, dem Gnadenbild eine würdige, herrliche Wohnstatt und ungezählten Pilgern eine tröstliche Zufluchtsstätte zu bereiten. Votivtafeln auch neuester Zeit sind Zeugnis ungebrochenen und eben auch belohnten Vertauens. Wie eine Votivtafel vom "Gegeißelten Heiland", schon um 1760 gemalt, in die Pfarrkirche Rüthi kam, bleibt eine wahrscheinlich kaum zu beantwortende Frage. Aber keine Frage ist es: Wir sind stolz, durch diese Tafel mit der "Wies", aber noch mehr mit dem Heiland "in seinem Elend" verbunden zu sein. Mit Reinhold Schneider werden auch wir erfahren: "Vor seinem  Schmerze ist kein Schmerz allein..."

"Sei gepriesen, Herr Jesus Christus,
Sohn des lebendigen Gottes.
Du bist der Erlöser der Welt,
unser Heiland und Herr,
der für uns gegeißelt worden ist.
Komm, Herr Jesus, und steh uns bei,
dass wir an Deiner Hand
in das Reich Deines Vaters gelangen.
Amen.


Bruderschaftsgebet zum "Wiesheiland"

Die Pfarrkirche von Rüthi / SG (St. Gallen)

Donnerstag, Januar 17, 2013

Stift und Dorf Einsiedeln - alte Ansicht

Aus: Geschichte des Benediktinerinnenklosters zu Allen Heiligen in der Au bei Einsiedeln von P. Odilo Ringholz O.S.B., Kapitular und Archivar des Klosters Einsiedeln. - Mit 51 Abbildungen, 1909


Samstag, September 15, 2012

Kirchen und Kapelle in Graubünden und Umgebung

Per August 2012 sind mehr als 50 Kirchen/Kapellen/Kreuzwegdarstellungen aus dieser Region veröffentlicht und dies wird stetig erweitert in der kommenden Zeit (nach erneut extensivem Fotografieren im Juni / Juli 2012). Siehe: http://kirchen-online.org/kirchen-und-kapellen-in-graubuenden-und-umgebung/index.php

Freitag, Juni 29, 2012

Kloster "Leiden Christi", Jakobsbad/Gonten AI




Der Zweck des Klosters:
Es soll nach dem Willen der Stifterin, Sr. M. Johanna Rosa Bättig, eine Stätte sein, in der Kranke Heilung, Betrübte und Traurige Trost finden und die Sünder eine Pforte, die ihnen offensteht.
Beim Einzug ins neu erbaute Klösterli 1853 betete die Stifterin:

"Göttlicher Erlöser, gekommen ist die frohe Stunde.
Du, Herr, hast sie herbeigeführt.
Du hast die Arbeit wohl gesegnet.
Heute dürfen wir eingehen in das Haus des Herrn.
Aus innigstem Herzen danken wir Dir, wunderbarer Gott. Wir preisen Deine Macht und beten an Deine unendliche Liebe, mit der Du Dir hier eine Wohnung auserwählt hast.
Du selbst hast dieses Haus gegründet.
Wie Dein Name und Dein göttliches Blut bis an die Grenzen der Erde reichen, so weit soll auch das Lob und die ewige Anbetung reichen.
Herrsche Du in Deinem Werk.
Regiere Du in diesem Haus. Bleibe bei uns bis zum Ende der Zeiten."

Kloster "Leiden Christi", Klosterstrasse 1, CH-9108 Jakobsbad/Gonten, Telefon 0041 71 794 11 50 - Fax 0041 71 794 13 12 - E-Mail: klostergonten@gmx.ch - Web: http://www.klosterleidenchristi.ch

Klosterladen: Telefon: 0041 71 794 11 14 - Fax: 0041 71 794 13 10 - E-Mail: info@klosterapotheke.ch - Web: http://www.klosterapotheke.ch

Sonntag, Mai 27, 2012

Kapuzinerinnenkloster St. Scholastica, Tübach SG




Sonntag, August 21, 2011

Gnadenbild im Kloster Maria Hilf auf dem Gubel (Kanton Zug)


Unsere Liebe Frau von Magdenau

Maria, auf Dein Wort hin hat Jesus zu Kana in Galiläa das Wasser zu Wein verwandelt. Tritt für uns ein, wir bitten Dich: Auch wir möchten verwandelt werden und das Bild Deines Sohnes in unserem Herzen erkennen. Amen.

Bild: 17. Jh., Kloster Magdenau